Briefing
Fullstack-Migration des zentralen Identity-&-Access-Management-Systems von Credit Suisse – 15 Anwendungen, ein zentrales Job-Processing-System und über 5 Millionen Zeilen Code – auf Java 21, Spring Boot 3.4 und Docker auf OpenShift.

Fullstack-Migration des zentralen Identity-&-Access-Management-Systems von Credit Suisse – 15 Anwendungen, ein zentrales Job-Processing-System und über 5 Millionen Zeilen Code – auf Java 21, Spring Boot 3.4 und Docker auf OpenShift.
Java 21, Spring 6.3, Spring Boot 3.4, Jakarta Faces, JoinFaces, Spring Security 6.3, OAuth2, Docker, OpenShift / Kubernetes, Jenkins, Maven.
Die JavaServer-Faces-2.0-Anwendungen wurden auf Jakarta Faces mit JoinFaces migriert; CDI und Apache DeltaSpike wurden durch Spring ersetzt. WebLogic wurde durch eingebettete Tomcat-Container auf OpenShift abgelöst.
15
migrierte Anwendungen
5 Mio.+
Zeilen Code
8 Monate
März bis November 2024
Bis 2024 war AURA auf über 15 Anwendungen und Komponenten, ein zentrales Job-Processing-System, mehr als 5 Millionen Zeilen Code und 1.000+ UI-Screens angewachsen. Ein geschäftskritisches System enormen Ausmaßes.
Darunter: Java 8, Spring 4.x, JavaServer Faces 2.0, AngularJS und WebLogic-Application-Server. Ein Stack, der seinen Dienst getan hatte – aber Sicherheit, Wartbarkeit und Entwicklungsgeschwindigkeit zunehmend ausbremste. Zeit für eine Modernisierung. Credit Suisse beauftragte Irian.

Wir begannen mit der Vereinheitlichung der Maven-Build- und Abhängigkeitsstruktur über alle Core-Libraries hinweg. Anschließend aktualisierten wir systematisch alle Komponenten im Spring- und Spring-Boot-Ökosystem auf die neuesten Versionen. JavaServer Faces 2.0 wurde durch Jakarta Faces mit JoinFaces abgelöst. CDI und Apache DeltaSpike wurden durch Spring ersetzt. Die Sicherheitsarchitektur wurde von Grund auf neu aufgebaut: Spring Security 6.3 mit OAuth2-Login, ergänzend zur bestehenden zertifikatsbasierten Authentifizierung.
Die Deployment-Infrastruktur wurde von proprietären WebLogic-Rollout-Systemen auf Docker-Container in OpenShift / Kubernetes migriert – inklusive Load-Balancer-Konfiguration, Jenkins-CI/CD-Integration und Abnahmetests über alle Umgebungen nach agilem Scrum-Ansatz.

Acht Monate. Fünfzehn Anwendungen. Fünf Millionen Zeilen Code. Java 21, Spring Boot 3.4, Jakarta Faces, OAuth2 und OpenShift – alles im Produktivbetrieb. Keine Altlasten. Kein ausgedehnter Post-Launch-Feuerwehreinsatz.
Die Migration modernisierte nicht nur den Stack – sie legte das Fundament dafür, dass das IAM-System von Credit Suisse weiterentwickelt werden kann: schnellere Releasezyklen, eine homogene Codebasis, verbesserte Sicherheitsarchitektur und eine Deployment-Pipeline für die nächste Dekade. Irian übernahm nach dem Go-live den operativen Support und sicherte eine stabile Übergabe.
